Vermietete Wohnung verkaufen in Hamburg – Tipps, Preise und Erfahrungen vom Immobilienmakler

Juni 4, 2026 | Ratgeber

Autor: Dirk Bluhm | Immobilienmakler in Hamburg

Immobilienmakler, Eigentümerberater und Inhaber von HAMBURG IMMOBILIEN Dirk Bluhm. Spezialisiert auf den Verkauf von Häusern, Wohnungen und Grundstücken in Hamburg. Schwerpunkte: Immobilienbewertung, Immobilienverkauf, Erbschaftsimmobilien, vermietete Wohnungen und Eigentümerberatung.

Vermietete Wohnung verkaufen in Hamburg

Eine vermietete Wohnung können Sie in Hamburg grundsätzlich verkaufen, ohne dass sie vorher leer stehen muss. Für den Verkauf sind jedoch andere Faktoren entscheidend als bei einer freien Eigentumswohnung: bestehendes Mietverhältnis, Miethöhe, Hausgeld, nicht umlagefähige Kosten, Zustand, Eigentümergemeinschaft und Rendite spielen für Käufer eine größere Rolle. Deshalb sollte eine vermietete Wohnung von Anfang an gezielt für die passende Käufergruppe bewertet und vermarktet werden.

Das Wichtigste in Kürze

Eine vermietete Wohnung wird von Käufern anders betrachtet als eine freie Wohnung. Ein Eigennutzer fragt sich, ob er dort leben möchte. Ein Kapitalanleger fragt zusätzlich: Welche Miete erhalte ich? Welche Kosten habe ich? Welche Investitionen könnten entstehen? Und passt der Kaufpreis zu diesem Gesamtpaket?

Deshalb bedeutet eine gute Lage allein nicht automatisch, dass eine vermietete Wohnung denselben Preis erzielt wie eine vergleichbare freie Wohnung. Entscheidend ist, wie attraktiv das bestehende Mietverhältnis für einen Käufer ist und welche Alternativen ihm auf dem Hamburger Immobilienmarkt zur Verfügung stehen.

Für die Wertermittlung kann insbesondere das Ertragswertverfahren für Immobilien eine wichtige Perspektive liefern. Bei Eigentumswohnungen können gleichzeitig geeignete Vergleichspreise relevant sein. Welche Methode sinnvoll ist, muss deshalb immer zur konkreten Wohnung passen.

Mein persönlicher Rat: Versuchen Sie vor einem Verkauf nicht, die vermietete Wohnung gedanklich so zu behandeln, als wäre sie frei. Schauen Sie sich stattdessen genau das Paket an, das ein Käufer tatsächlich übernimmt. Das führt meistens sehr viel schneller zu einer realistischen Preisvorstellung.

Inhaltsverzeichnis

Kann ich eine vermietete Wohnung überhaupt verkaufen?

Eine typische Situation am Küchentisch

Was ist eine vermietete Wohnung in Hamburg wert?

Ist eine vermietete Wohnung weniger wert als eine freie?

Wer kauft eine vermietete Wohnung?

Welche Rolle spielt die Miethöhe?

Wie wird eine vermietete Wohnung bewertet?

Warum sind Hausgeld und Eigentümergemeinschaft wichtig?

Welche Unterlagen brauche ich für den Verkauf?

Wie gehe ich mit dem Mieter um?

Wie funktionieren Besichtigungen bei einer vermieteten Wohnung?

Mein persönlicher Tipp vor dem Verkaufsstart

Wie finde ich den richtigen Angebotspreis?

Welche Rolle spielt die Lage in Hamburg?

Welche Fehler sollten Eigentümer vermeiden?

Sollte ich mit oder ohne Makler verkaufen?

Wie läuft der Verkauf Schritt für Schritt ab?

Häufige Fragen zur vermieteten Wohnung

Kann ich eine vermietete Wohnung überhaupt verkaufen?

Ja. Eine bestehende Vermietung verhindert den Verkauf einer Eigentumswohnung nicht. Sie verändert aber die Ausgangslage, weil der Käufer die Wohnung nicht wie eine freie Immobilie betrachten kann. Das bestehende Mietverhältnis und seine wirtschaftlichen Bedingungen werden deshalb zu einem wichtigen Bestandteil der Verkaufsentscheidung.

Genau hier beginnt aus meiner Sicht der erste Denkfehler vieler Eigentümer.

Sie schauen auf ihre Wohnung und denken zunächst: Eine Wohnung mit 80 Quadratmetern in dieser Lage müsste ungefähr denselben Wert haben wie eine andere Wohnung mit 80 Quadratmetern.

Das kann stimmen.

Muss aber nicht.

Wenn die andere Wohnung frei ist und Ihre Wohnung seit vielen Jahren vermietet, stehen möglicherweise unterschiedliche Käufergruppen davor.

Bei der freien Wohnung können Eigennutzer und Kapitalanleger interessiert sein.

Bei der vermieteten Wohnung wird ein großer Teil der Käufer sehr viel stärker wirtschaftlich rechnen.

Diese Veränderung der Käufergruppe müssen wir bei der Bewertung und Vermarktung von Anfang an berücksichtigen.

Eine typische Situation am Küchentisch

Eine Situation erlebe ich in ähnlicher Form immer wieder. Ich sitze mit einem Eigentümer am Küchentisch, wir schauen auf die Wohnung und irgendwann fällt der Satz: „Dirk, die Wohnung nebenan wurde doch für 480.000 Euro verkauft. Meine ist fast genauso groß.“

Dann frage ich zunächst: War die andere Wohnung vermietet?

Oft lautet die Antwort: Nein, die war frei.

Und dann beginnt das eigentliche Gespräch.

Ihre Wohnung hat vielleicht denselben Grundriss.

Sie liegt im selben Gebäude.

Sie hat denselben Balkon.

Rein äußerlich sind die Wohnungen fast Zwillinge.

Aber wirtschaftlich können sie für einen Käufer zwei völlig unterschiedliche Angebote sein.

Die freie Wohnung kann ein Paar kaufen, das selbst einziehen möchte.

Ihre vermietete Wohnung betrachtet ein Kapitalanleger vielleicht zuerst anhand der Miete, des Hausgeldes und seines notwendigen Kapitaleinsatzes.

Dann wird plötzlich klar, warum „gleiche Wohnung“ nicht automatisch „gleicher Preis“ bedeutet.

Genau solche Zusammenhänge möchte ich lieber vor dem Verkaufsstart besprechen als nach drei Monaten Vermarktung.

Was ist eine vermietete Wohnung in Hamburg wert?

Der Wert einer vermieteten Wohnung hängt unter anderem von Lage, Wohnfläche, Zustand, Ausstattung, Etage, Gebäudezustand, Eigentümergemeinschaft und bestehenden Mietkonditionen ab. Zusätzlich spielt eine wichtige Rolle, welchen wirtschaftlichen Nutzen ein Kapitalanleger bei dem geforderten Kaufpreis erwarten kann.

Das bedeutet aber nicht, dass wir einfach nur die Jahresmiete nehmen und mit irgendeinem Faktor multiplizieren.

Eine Immobilienbewertung ist nicht ganz so einfach.

Mich interessiert beispielsweise auch: Ist die Wohnung langfristig gut vermietbar?

Wie ist die Mikrolage?

Wie ist der Grundriss?

Welche Kosten trägt der Eigentümer?

Wie steht die Eigentümergemeinschaft da?

Gibt es Modernisierungsbedarf im Gebäude?

Und wie attraktiv ist die Wohnung für Kapitalanleger im Vergleich zu anderen Angeboten?

Wenn Sie zunächst eine grundsätzliche Einschätzung Ihrer Immobilie benötigen, finden Sie weitere Informationen auf meiner Seite zur Immobilienbewertung in Hamburg.

Ist eine vermietete Wohnung weniger wert als eine freie Wohnung?

Eine vermietete Wohnung kann weniger wert sein als eine vergleichbare freie Wohnung, muss es aber nicht automatisch sein. Entscheidend ist, welche Käufergruppen infrage kommen, wie attraktiv das Mietverhältnis ist und wie der Hamburger Markt die konkrete Wohnung beurteilt.

Mir ist diese Formulierung wichtig.

Ich würde Ihnen niemals pauschal sagen: „Vermietet bedeutet immer 20 Prozent weniger.“

Solche Faustregeln hören sich angenehm einfach an.

Die Realität ist aber differenzierter.

Eine gut vermietete Wohnung mit soliden Einnahmen in einer gefragten Lage kann für einen Kapitalanleger sehr interessant sein.

Eine andere Wohnung besitzt möglicherweise eine sehr niedrige Bestandsmiete, hohe laufende Kosten und absehbare Investitionen im Gemeinschaftseigentum.

Dann sieht die Rechnung anders aus.

Es gibt deshalb aus meiner Sicht keinen pauschalen „Vermietungsabschlag“, den man einfach auf jede Wohnung übertragen sollte.

Wir müssen die konkrete Wohnung betrachten.

Wer kauft eine vermietete Wohnung?

Vermietete Wohnungen werden häufig von Kapitalanlegern gekauft. Diese Käufer betrachten die Immobilie stärker unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten und interessieren sich deshalb neben Lage und Zustand besonders für Mieteinnahmen, Kosten, Mietverhältnis und langfristige Vermietbarkeit.

Das verändert die Vermarktung erheblich.

Wenn ich eine freie Drei-Zimmer-Wohnung an eine Familie verkaufe, sprechen wir möglicherweise über Kinderzimmer, Schulen und die Frage, ob der Esstisch ins Wohnzimmer passt.

Bei einem Kapitalanleger kommt ziemlich schnell eine andere Frage:

„Wie hoch ist die Nettokaltmiete?“

Dann folgt vielleicht:

„Wie hoch ist das Hausgeld?“

„Was davon ist nicht umlagefähig?“

„Wie hoch ist die Rücklage?“

„Was wurde am Gebäude gemacht?“

Das heißt nicht, dass einem Kapitalanleger der Zustand der Wohnung egal ist.

Aber er betrachtet ihn zusätzlich unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Wenn wir diese Käuferperspektive verstehen, können wir die Wohnung auch deutlich besser positionieren.

Welche Rolle spielt die Miethöhe beim Verkauf?

Die bestehende Miethöhe ist für Kapitalanleger ein zentraler Faktor, weil sie unmittelbar beeinflusst, welche Einnahmen mit der Wohnung erzielt werden. Sie sollte jedoch niemals isoliert betrachtet werden. Ebenso wichtig sind laufende Kosten, Zustand, Mietverhältnis und die langfristige wirtschaftliche Perspektive.

Eine hohe Miete sieht auf den ersten Blick natürlich attraktiv aus.

Aber ich würde trotzdem genauer hinschauen.

Wie lange besteht das Mietverhältnis?

Wie ist die Wohnung vermietet?

Wie stabil ist die Situation?

Welche Kosten stehen den Einnahmen gegenüber?

Gibt es Investitionen, die in den nächsten Jahren wahrscheinlich werden?

Ein Käufer schaut auf das Gesamtbild.

Genau deshalb ist die Jahresmiete wichtig, aber nicht die einzige Zahl, die über den Wert entscheidet.

Wie wird eine vermietete Wohnung bewertet?

Bei einer vermieteten Wohnung können sowohl Vergleichswerte als auch die wirtschaftliche Ertragssituation wichtige Anhaltspunkte liefern. Welches Bewertungsverfahren im konkreten Fall besonders relevant ist, hängt von der Wohnung, der Datenlage und der tatsächlichen Käuferperspektive ab.

Wenn ausreichend gute Vergleichsfälle vorhanden sind, liefert das Vergleichswertverfahren wichtige Hinweise darauf, wie ähnliche Wohnungen am Markt bewertet wurden.

Gleichzeitig interessiert einen Kapitalanleger, welche Erträge die Wohnung erwirtschaftet. Genau diesen Blickwinkel erkläre ich ausführlich in meinem Ratgeber zum Ertragswertverfahren bei Immobilien.

Was ich dabei nicht machen würde, ist mehrere Verfahren zu rechnen und anschließend einfach den höchsten Wert auszuwählen.

Wenn unterschiedliche Betrachtungen deutlich auseinanderliegen, interessiert mich vielmehr die Frage, warum.

Genau dort steckt häufig die entscheidende Information.

Warum sind Hausgeld und Eigentümergemeinschaft so wichtig?

Hausgeld, Instandhaltungsrücklage und die wirtschaftliche Situation der Eigentümergemeinschaft sind für Käufer vermieteter Wohnungen besonders wichtig, weil sie beeinflussen, welche Kosten beim Eigentümer verbleiben und welche zukünftigen Investitionen möglicherweise zu erwarten sind.

Eine Eigentumswohnung endet eben nicht an der Wohnungstür.

Das Dach gehört dazu.

Die Fassade gehört dazu.

Das Treppenhaus.

Die Heizungsanlage.

Und natürlich die Entscheidungen der Eigentümergemeinschaft.

Deshalb würde ich einem Verkäufer empfehlen, nicht nur den Mietvertrag herauszusuchen.

Schauen Sie genauso genau auf die Unterlagen der Gemeinschaft.

Ein Kapitalanleger wird das ebenfalls tun.

Welche Unterlagen benötige ich für den Verkauf?

Für den Verkauf einer vermieteten Eigentumswohnung werden sowohl Unterlagen zur Wohnung und Eigentümergemeinschaft als auch Informationen zum bestehenden Mietverhältnis benötigt. Je vollständiger diese Unterlagen bereits vor der Vermarktung vorliegen, desto besser lassen sich Käuferfragen und Finanzierungsanforderungen beantworten.

Dazu können je nach Wohnung beispielsweise Grundriss, Wohnflächenunterlagen, Energieausweis, Teilungserklärung, Wirtschaftsplan, Hausgeldabrechnungen, Eigentümerversammlungsprotokolle sowie Informationen zur Instandhaltungsrücklage gehören.

Bei einer vermieteten Wohnung kommt natürlich das Mietverhältnis hinzu.

Ein Käufer möchte nachvollziehen können, welches wirtschaftliche Paket er übernimmt.

Ich möchte diese Unterlagen deshalb lieber vor der Veröffentlichung auf dem Tisch haben.

Nicht erst dann, wenn ein Interessent sagt: „Ich würde gern kaufen, schicken Sie mir bitte alles für meine Bank.“

Dann erst mit der Suche zu beginnen, kostet unnötig Zeit und schafft Unsicherheit.

Wie gehe ich beim Verkauf mit dem Mieter um?

Der Mieter sollte aus meiner Sicht frühzeitig, respektvoll und klar über den geplanten Verkaufsprozess informiert werden, sobald die konkrete Vorgehensweise feststeht. Ein gutes Verhältnis erleichtert Terminabsprachen, Besichtigungen und den gesamten Verkaufsprozess erheblich.

Mir ist dieser Punkt besonders wichtig.

Der Mieter lebt in dieser Wohnung.

Für den Eigentümer ist sie vielleicht ein Vermögenswert.

Für den Mieter ist sie sein Zuhause.

Wenn plötzlich ein Makler anruft und sagt, nächste Woche kommen fünf Besichtigungen, kann ich verstehen, dass das nicht unbedingt Begeisterung auslöst.

Ich finde deshalb, man sollte den Menschen nicht vergessen, der dort wohnt.

Was passiert?

Wie läuft der Verkauf ab?

Wie werden Termine abgestimmt?

Wer kommt in die Wohnung?

Je klarer diese Dinge erklärt werden, desto ruhiger kann der Prozess verlaufen.

Und davon profitieren am Ende alle Beteiligten.

Wie funktionieren Besichtigungen bei einer vermieteten Wohnung?

Besichtigungen sollten bei einer vermieteten Wohnung besonders gut vorbereitet und auf ernsthafte Interessenten konzentriert werden. Der Mieter sollte nicht unnötig durch eine große Zahl unqualifizierter Termine belastet werden.

Genau deshalb würde ich nicht jeden Interessenten sofort durch die Wohnung schicken.

Ich möchte vorher wissen, ob die Immobilie grundsätzlich zu ihm passt.

Versteht er, dass die Wohnung vermietet ist?

Passt der Preis zu seiner Vorstellung?

Ist er tatsächlich Kapitalanleger?

Ist die Finanzierung grundsätzlich realistisch?

Wenn wir solche Dinge vorher klären, brauchen wir vielleicht nicht 20 Besichtigungen.

Vielleicht reichen fünf gute.

Das ist für mich wesentlich sinnvoller.

Mein persönlicher Tipp vor dem Verkaufsstart

Wenn Sie eine vermietete Wohnung verkaufen möchten, legen Sie einmal drei Dinge nebeneinander auf Ihren Küchentisch: den Mietvertrag, die letzte Hausgeldabrechnung und die letzten Protokolle der Eigentümerversammlung.

Dann betrachten Sie diese Unterlagen nicht als Eigentümer.

Tun Sie so, als würden Sie die Wohnung heute selbst als Kapitalanlage kaufen.

Was würden Sie wissen wollen?

Welche Zahl würde Ihnen auffallen?

Welche Passage im Protokoll würde eine Rückfrage auslösen?

Welche Kosten würden Sie genauer prüfen?

Gibt es eine geplante Maßnahme am Gebäude?

Wie attraktiv erscheint Ihnen die Miete im Verhältnis zum Kaufpreis?

Genau dieser Perspektivwechsel ist mein persönlicher Tipp.

Er ersetzt keine professionelle Bewertung, zeigt Ihnen aber häufig schon sehr deutlich, welche Themen später auch ein Käufer ansprechen wird.

Wie finde ich den richtigen Angebotspreis?

Der Angebotspreis einer vermieteten Wohnung sollte sich am realistischen Marktwert, der bestehenden Vermietung, der aktuellen Nachfrage und der angesprochenen Käufergruppe orientieren. Ein frei gewählter Wunschpreis oder der Preis einer leerstehenden Nachbarwohnung ist dafür keine ausreichende Grundlage.

Gerade Kapitalanleger rechnen meist relativ nüchtern.

Sie vergleichen.

Sie kennen alternative Angebote.

Und sie wissen oft sehr schnell, ob Preis und Ertrag zusammenpassen.

Wenn eine Wohnung deutlich zu teuer angeboten wird, hilft mir deshalb auch das schönste Exposé wenig.

Der Käufer wird die Rechnung trotzdem aufmachen.

Ein zu hoher Startpreis kann außerdem dazu führen, dass die Wohnung lange am Markt bleibt und später mehrfach reduziert werden muss.

Genau diese Entwicklung würde ich möglichst vermeiden.

Wie Angebotspreis und Marktwert zusammenhängen, erläutere ich auch ausführlicher in meinem Ratgeber zum richtigen Immobilienpreis.

Welche Rolle spielt die Lage in Hamburg?

Auch bei einer vermieteten Wohnung ist die Lage einer der entscheidenden Wertfaktoren. Hamburg besteht jedoch aus vielen unterschiedlichen Teilmärkten, sodass ein pauschaler Quadratmeterpreis für die gesamte Stadt wenig über die konkrete Wohnung aussagt.

Eine vermietete Wohnung in Winterhude kann für Kapitalanleger ganz anders interessant sein als eine Wohnung in Rahlstedt.

Eine Wohnung in Eimsbüttel spricht möglicherweise andere Käufer an als eine Immobilie in Wandsbek oder im Alstertal.

Und auch innerhalb eines Stadtteils gibt es Unterschiede.

Wie ist die Straße?

Wie gut lässt sich die Wohnung langfristig vermieten?

Welche Zielgruppen suchen dort?

Wie ist die Anbindung?

Welche Wohnungen konkurrieren mit Ihrem Angebot?

Genau deshalb ist für mich nicht der Hamburger Durchschnitt entscheidend.

Entscheidend ist der konkrete Teilmarkt Ihrer Wohnung.

Wenn Sie sich zu einzelnen Lagen informieren möchten, finden Sie auf meiner Seite zu den Hamburger Stadtteilen und Immobilienmärkten weitere lokale Informationen.

Welche Fehler sollten Eigentümer beim Verkauf einer vermieteten Wohnung vermeiden?

Zu den häufigsten Fehlern gehören eine unrealistische Preisvorstellung, die Orientierung an freien Wohnungen, unvollständige Unterlagen, fehlende Kenntnis der Miet- und Eigentümerunterlagen sowie eine Vermarktung an die falsche Käufergruppe.

Der größte Fehler ist aus meiner Sicht häufig, die Vermietung als störendes Detail zu behandeln.

Nach dem Motto: Die Wohnung ist vermietet, aber ansonsten verkaufen wir sie einfach genauso wie jede andere.

Genau das funktioniert häufig nicht.

Die Vermietung ist kein Nebensatz.

Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Angebots.

Der Käufer übernimmt die wirtschaftliche Situation der Wohnung und wird deshalb ganz andere Fragen stellen.

Wenn wir diese Fragen bereits vor dem Verkaufsstart beantworten können, wird der gesamte Prozess ruhiger.

Sollte ich eine vermietete Wohnung mit oder ohne Makler verkaufen?

Eine vermietete Wohnung können Sie grundsätzlich selbst verkaufen. Sie sollten dann allerdings Bewertung, Unterlagen, Mietverhältnis, Eigentümergemeinschaft, Käuferansprache, Besichtigungsorganisation, Verhandlung und Käuferprüfung selbst sicher organisieren können.

Ich bin Immobilienmakler und könnte Ihnen an dieser Stelle natürlich sagen, dass Sie unbedingt einen Makler brauchen.

Das wäre aber nicht meine Art.

Manche Eigentümer können einen Verkauf sehr gut selbst organisieren.

Die Frage ist für mich deshalb nicht, ob es theoretisch möglich ist.

Natürlich ist es möglich.

Die bessere Frage lautet: Wie viel Zeit, Erfahrung und Sicherheit haben Sie für genau diesen Verkauf?

Gerade bei einer vermieteten Wohnung kommen mehrere Interessen zusammen.

Eigentümer.

Mieter.

Käufer.

Eigentümergemeinschaft.

Finanzierende Bank.

Das muss kein Problem sein.

Aber es sollte gut koordiniert werden.

Wie ich einen Immobilienverkauf grundsätzlich begleite, finden Sie auf meiner Seite Immobilie verkaufen in Hamburg – der komplette Ratgeber für Eigentümer.

Wie läuft der Verkauf einer vermieteten Wohnung Schritt für Schritt ab?

Ein strukturierter Verkauf beginnt mit der Prüfung der persönlichen Situation, des Mietverhältnisses und des realistischen Immobilienwertes. Anschließend werden Unterlagen und Eigentümergemeinschaft geprüft, Preis und Käufergruppe festgelegt, die Vermarktung vorbereitet, Besichtigungen abgestimmt, Kaufinteressenten geprüft und schließlich Kaufvertrag und Übergabe vorbereitet.

Der wichtigste Teil passiert für mich auch hier vor dem eigentlichen Verkaufsstart.

Wenn wir wissen, wie die Wohnung wirtschaftlich einzuordnen ist, welche Unterlagen vorliegen, was im Mietvertrag steht und welche Fragen Käufer wahrscheinlich stellen, haben wir eine vernünftige Grundlage.

Dann müssen wir während des Verkaufs nicht ständig auf neue Überraschungen reagieren.

Genau das schafft Sicherheit.

Für den Eigentümer.

Für den Käufer.

Und nicht zuletzt auch für den Mieter.

Was bedeutet ein guter Verkauf einer vermieteten Wohnung für mich?

Ein guter Verkauf bedeutet für mich nicht einfach, möglichst schnell irgendeinen Kapitalanleger zu finden. Der Preis muss zur Wohnung passen, die Finanzierung muss belastbar sein und der gesamte Prozess sollte auch gegenüber dem bestehenden Mieter fair und ordentlich ablaufen.

Gerade bei vermieteten Wohnungen wird manchmal sehr technisch gesprochen.

Rendite.

Faktor.

Miete.

Kaufpreis.

Natürlich gehören diese Zahlen dazu.

Aber in der Wohnung lebt gleichzeitig ein Mensch.

Und auf der anderen Seite sitzt vielleicht ein Eigentümer, der die Wohnung seit 20 Jahren besitzt und jetzt zum ersten Mal über einen Verkauf nachdenkt.

Ich finde, beides darf nebeneinander existieren.

Wir können wirtschaftlich sauber rechnen und trotzdem menschlich miteinander umgehen.

Genau das gehört für mich zu einem guten Immobilienverkauf.

Häufige Fragen zum Verkauf einer vermieteten Wohnung in Hamburg

Kann ich eine vermietete Wohnung in Hamburg verkaufen?

Ja. Eine bestehende Vermietung verhindert einen Verkauf nicht. Das Mietverhältnis muss jedoch bei Bewertung, Käuferansprache und Verkaufsprozess berücksichtigt werden, weil der Käufer eine andere Ausgangssituation übernimmt als bei einer freien Wohnung.

Ist eine vermietete Wohnung automatisch weniger wert?

Nein. Eine vermietete Wohnung ist nicht automatisch um einen festen Prozentsatz weniger wert. Der Unterschied zu einer freien Wohnung hängt von Lage, Miete, Kosten, Zustand, Käufergruppe und aktueller Nachfrage ab.

Wer kauft eine vermietete Wohnung?

Vermietete Wohnungen werden häufig von Kapitalanlegern gekauft. Diese Käufer beurteilen neben Lage und Zustand besonders die Mieteinnahmen, laufenden Kosten und langfristige wirtschaftliche Attraktivität der Wohnung.

Welches Bewertungsverfahren eignet sich für eine vermietete Wohnung?

Je nach Wohnung können Vergleichswerte und die wirtschaftliche Ertragssituation gleichermaßen relevant sein. Deshalb sollte zunächst geprüft werden, welche Daten vorhanden sind und wie die konkrete Käufergruppe die Immobilie beurteilt.

Ist eine niedrige Bestandsmiete schlecht für den Verkauf?

Eine niedrige Bestandsmiete kann die wirtschaftliche Einschätzung eines Kapitalanlegers beeinflussen, ist aber nur ein Faktor von mehreren. Lage, Zustand, Kosten, langfristige Vermietbarkeit und Kaufpreis müssen gemeinsam betrachtet werden.

Sollte ich meinem Mieter vom Verkauf erzählen?

Ein geplanter Verkauf sollte aus meiner Sicht frühzeitig und respektvoll mit dem Mieter kommuniziert werden, sobald die Vorgehensweise feststeht. Das erleichtert Terminabsprachen und schafft häufig eine bessere Grundlage für den weiteren Prozess.

Muss der Mieter bei Besichtigungen mitwirken?

Besichtigungen einer vermieteten Wohnung sollten rechtzeitig abgestimmt und auf ein sinnvolles Maß begrenzt werden. Wie Termine konkret organisiert werden können, hängt von der jeweiligen Situation ab. Bei Unsicherheiten zu Rechten und Pflichten sollte rechtlicher Rat eingeholt werden.

Welche Unterlagen braucht ein Kapitalanleger?

Kapitalanleger interessieren sich neben den üblichen Objektunterlagen insbesondere für Informationen zum Mietverhältnis, zur Miethöhe, zu laufenden Kosten und zur Eigentümergemeinschaft. Vollständige Unterlagen erleichtern deshalb die wirtschaftliche Prüfung der Wohnung.

Kann ich den Preis meiner freien Nachbarwohnung übernehmen?

Nein, nicht ohne weitere Prüfung. Eine freie und eine vermietete Wohnung können trotz gleicher Lage und Größe unterschiedliche Käufergruppen ansprechen. Deshalb sollte der Preis einer freien Wohnung nicht automatisch auf eine vermietete Wohnung übertragen werden.

Wie lange dauert der Verkauf einer vermieteten Wohnung?

Eine feste Dauer lässt sich nicht seriös nennen. Preis, Lage, Mietverhältnis, Zustand, Unterlagen und Nachfrage von Kapitalanlegern beeinflussen die Vermarktungsdauer erheblich. Eine gute Vorbereitung verbessert jedoch die Voraussetzungen für einen planbaren Verkauf.

Kann ich eine vermietete Wohnung ohne Makler verkaufen?

Ja. Sie sollten dann allerdings sowohl die Besonderheiten der Eigentumswohnung als auch die wirtschaftliche und organisatorische Situation des bestehenden Mietverhältnisses sicher beherrschen und geeignete Kapitalanleger gezielt ansprechen können.

Sie möchten Ihre vermietete Wohnung in Hamburg verkaufen?

Wenn Sie über einen Verkauf nachdenken, würde ich nicht damit beginnen, irgendeinen Quadratmeterpreis aus dem Internet auf Ihre Wohnung zu übertragen.

Ich würde zunächst auf Ihre konkrete Situation schauen.

Wie ist die Wohnung vermietet?

Wie hoch sind die Einnahmen?

Welche Kosten entstehen?

Wie steht die Eigentümergemeinschaft da?

Welche Käufer kommen infrage?

Und welcher Preis ist unter diesen Bedingungen realistisch?

Wenn wir diese Fragen beantwortet haben, können Sie wesentlich ruhiger entscheiden, ob und wie Sie verkaufen möchten.

Wenn Sie Ihre vermietete Wohnung und Ihre persönliche Situation mit mir besprechen möchten, können Sie direkt Kontakt mit mir aufnehmen. Dann legen wir Mietvertrag, Zahlen und Immobilie gemeinsam auf den Tisch und schaffen zunächst Klarheit. Sie müssen bei unserem ersten Gespräch noch nichts entscheiden.

Table of Contents

Kann man eine vermietete Wohnung überhaupt verkaufen?

Kurze Antwort: Ja.

Eine vermietete Wohnung kann jederzeit verkauft werden. Der bestehende Mietvertrag bleibt dabei grundsätzlich bestehen.

Viele Eigentümer glauben, dass sie erst kündigen oder die Wohnung leer bekommen müssen. Das ist nicht richtig.

Der Käufer übernimmt die Wohnung zusammen mit dem bestehenden Mietverhältnis. Juristen sprechen hier vom bekannten Grundsatz:

„Kauf bricht nicht Miete.“

Für den Mieter bedeutet das Sicherheit. Für den Käufer bedeutet es, dass er die Immobilie als Kapitalanlage übernimmt.

 

Was bedeutet das für den Verkäufer?

Sie verkaufen nicht nur eine Wohnung.

Sie verkaufen eine vermietete Kapitalanlage.

Das verändert die Zielgruppe erheblich.

Während bei einer freien Eigentumswohnung häufig Eigennutzer kaufen, interessieren sich bei einer vermieteten Wohnung vor allem:

  • Kapitalanleger
  • Investoren
  • Vermögensaufbauer
  • private Anleger
  • Käufer mit langfristigem Anlagehorizont

Genau deshalb unterscheidet sich die Vermarktung deutlich von einem klassischen Wohnungsverkauf.

 

Warum verkaufen Eigentümer ihre vermietete Wohnung?

In den vergangenen Jahren habe ich die unterschiedlichsten Gründe erlebt.

Manche Eigentümer möchten das Kapital für den Ruhestand nutzen.

Andere benötigen Eigenkapital für den Kauf eines Hauses.

Wieder andere haben eine Wohnung geerbt und wohnen selbst gar nicht in Hamburg.

Erst kürzlich hatte ich einen Eigentümer aus Süddeutschland, der eine Wohnung in Hamburg-Hummelsbüttel geerbt hatte. Die Entfernung machte jede Entscheidung kompliziert. Handwerker koordinieren, Nebenkostenabrechnungen prüfen, Eigentümerversammlungen verfolgen – alles wurde zunehmend lästig.

Am Ende entschied er sich für den Verkauf.

Der Erlös wurde anschließend für den Kauf einer Immobilie in seiner Heimatregion verwendet.

 

Die größte Sorge vieler Eigentümer

Wenn ich bei Eigentümern vor Ort bin, höre ich oft dieselbe Befürchtung:

„Bekomme ich wegen des Mieters weniger Geld?“

Die ehrliche Antwort lautet:

In vielen Fällen ja.

Allerdings kommt es auf die konkrete Situation an.

 

Warum kann eine vermietete Wohnung weniger wert sein?

Ein Eigennutzer möchte meist sofort einziehen.

Ist die Wohnung vermietet, fällt diese Käufergruppe weg.

Dadurch verkleinert sich der Kreis potenzieller Interessenten.

Andererseits suchen viele Anleger gezielt vermietete Wohnungen.

Für diese Käufergruppe kann eine zuverlässige Vermietung sogar ein Vorteil sein.

Besonders interessant sind häufig Wohnungen mit:

  • langfristigen Mietern
  • pünktlichen Mietzahlungen
  • guter Mietrendite
  • gepflegtem Zustand
  • attraktiver Lage

Gerade in Stadtteilen wie Winterhude, Eimsbüttel, Poppenbüttel oder dem Alstertal beobachte ich regelmäßig eine hohe Nachfrage nach solchen Objekten.

 

Praxisbeispiel: Überraschend hoher Verkaufspreis trotz Vermietung

Vor einiger Zeit durfte ich eine vermietete Wohnung in Hamburg-Poppenbüttel vermarkten.

Der Eigentümer war überzeugt, dass die Vermietung den Verkauf erheblich erschweren würde.

Die Wohnung war allerdings in einem sehr guten Zustand.

Die Mieter wohnten bereits seit mehreren Jahren dort.

Die Mietzahlungen waren lückenlos dokumentiert.

Zusätzlich lag die Wohnung in einer ruhigen Wohnlage mit guter Infrastruktur.

Nach einer professionellen Marktanalyse stellte sich heraus, dass die Wohnung für Kapitalanleger ausgesprochen attraktiv war.

Das Ergebnis überraschte selbst den Eigentümer.

Die Wohnung wurde innerhalb kurzer Zeit verkauft.

Der erzielte Preis lag deutlich über seinen ursprünglichen Erwartungen.

Die Vermietung war in diesem Fall kein Nachteil, sondern sogar ein Verkaufsargument.

 

Welche Unterlagen benötigen Sie?

Eine häufige Frage lautet:

Welche Unterlagen brauche ich für den Verkauf einer vermieteten Wohnung?

Zu den wichtigsten Unterlagen gehören:

  • Grundbuchauszug
  • Teilungserklärung
  • Energieausweis
  • Grundrisse
  • Wohnflächenberechnung
  • Wirtschaftsplan
  • Hausgeldabrechnungen
  • Protokolle der Eigentümerversammlungen
  • Mietvertrag
  • Nachweise über Mieteinnahmen

Viele Eigentümer sind überrascht, wie wichtig gerade die Mietunterlagen sind.

Kapitalanleger möchten nachvollziehen können, welche Einnahmen tatsächlich erzielt werden.

Je transparenter die Unterlagen sind, desto größer ist das Vertrauen potenzieller Käufer.

 

Was bedeutet Marktwert bei einer vermieteten Wohnung?

Der Marktwert einer vermieteten Wohnung ergibt sich nicht nur aus Lage und Zustand.

Auch die erzielbare Miete spielt eine wichtige Rolle.

Kapitalanleger rechnen anders als Eigennutzer.

Sie interessieren sich beispielsweise für:

  • Jahresnettokaltmiete
  • Mietrendite
  • Entwicklungspotenzial
  • Zustand des Gebäudes
  • Instandhaltungsrücklage
  • zukünftige Kosten

Deshalb sollte eine Immobilienbewertung immer die Besonderheiten einer vermieteten Wohnung berücksichtigen.

Aus meiner Erfahrung werden hier häufig Fehler gemacht.

Manche Eigentümer orientieren sich ausschließlich an Angeboten aus Immobilienportalen.

Das Problem:

Angebotspreise sind keine Verkaufspreise.

Und eine freie Wohnung lässt sich nicht automatisch mit einer vermieteten Wohnung vergleichen.

 

Der häufigste Fehler beim Verkauf

Eine Fehlergeschichte, die mir bis heute in Erinnerung geblieben ist:

Ein Eigentümer wollte seine vermietete Wohnung ohne professionelle Unterstützung verkaufen.

Er setzte den Preis bewusst sehr hoch an.

Seine Überlegung war nachvollziehbar:

„Runtergehen kann ich später immer noch.“

Das Ergebnis war jedoch ernüchternd.

Die Wohnung blieb monatelang am Markt.

Interessenten wurden misstrauisch.

Es kamen immer weniger Anfragen.

Am Ende wurde die Wohnung deutlich unter dem ursprünglich realistischen Marktwert verkauft.

Viele Eigentümer unterschätzen, wie stark der erste Eindruck im Immobilienmarkt wirkt.

Ein falscher Einstiegspreis kann langfristig teuer werden.

 

Welche Rolle spielt der Mieter?

Viele Eigentümer fragen mich:

Muss mein Mieter dem Verkauf zustimmen?

Nein.

Eine Zustimmung ist grundsätzlich nicht erforderlich.

Trotzdem empfehle ich immer einen respektvollen Umgang.

Ich habe oft erlebt, dass eine offene Kommunikation den gesamten Verkaufsprozess deutlich erleichtert.

Wenn Mieter frühzeitig informiert werden, entstehen meist weniger Unsicherheiten.

Besichtigungen lassen sich einfacher organisieren.

Die Zusammenarbeit verläuft entspannter.

Das wirkt sich letztlich auch positiv auf den Verkauf aus.

 

Praxisbeispiel: Gute Kommunikation spart Wochen

Vor einiger Zeit begleitete ich den Verkauf einer Wohnung in Hamburg-Rahlstedt.

Der Eigentümer informierte den Mieter frühzeitig über seine Verkaufsabsicht.

Wir führten gemeinsam ein Gespräch.

Alle Fragen konnten direkt geklärt werden.

Der Mieter unterstützte die Besichtigungen.

Die Wohnung präsentierte sich gepflegt.

Interessenten erhielten einen positiven Eindruck.

Dadurch verlief der Verkauf deutlich schneller als ursprünglich erwartet.

 

Wie läuft die Vermarktung einer vermieteten Wohnung ab?

Viele Eigentümer denken zunächst an Fotos und ein Exposé.

Das gehört selbstverständlich dazu.

Doch erfolgreiche Vermarktung beginnt deutlich früher.

Zunächst sollte die Zielgruppe klar definiert werden.

Anleger interessieren sich für andere Informationen als Eigennutzer.

Dazu gehören unter anderem:

  • Miethöhe
  • Mietentwicklung
  • Renditepotenzial
  • Lagequalität
  • Zustand der Wohnanlage
  • Rücklagen der Eigentümergemeinschaft

Gerade in beliebten Hamburger Stadtteilen wie Eimsbüttel, Winterhude, Ottensen oder dem Alstertal achten Investoren sehr genau auf diese Faktoren.

Ein professionelles Exposé beantwortet diese Fragen bereits im Vorfeld.

Dadurch werden unnötige Besichtigungen vermieden und ernsthafte Interessenten gezielt angesprochen.

 

Wie wichtig ist die Käuferprüfung?

Aus meiner Erfahrung wird dieser Punkt häufig unterschätzt.

Der höchste Kaufpreis allein macht noch keinen erfolgreichen Verkauf.

Entscheidend ist, ob der Käufer tatsächlich zahlen kann.

Deshalb prüfe ich grundsätzlich die Bonität und Finanzierungsmöglichkeiten potenzieller Käufer.

Viele Eigentümer sind überrascht, wie viele vermeintlich sichere Interessenten später doch abspringen.

Eine sorgfältige Käuferprüfung schützt vor unnötigem Zeitverlust.

 

Erfolgsgeschichte aus Hamburg

Vor einiger Zeit betreute ich einen Eigentümer aus dem Hamburger Alstertal.

Die Wohnung war vermietet und sollte ursprünglich privat verkauft werden.

Nach mehreren Monaten gab es zwar zahlreiche Anfragen, aber keinen erfolgreichen Abschluss.

Gemeinsam analysierten wir die Situation.

Die Präsentation sprach überwiegend Eigennutzer an, obwohl die Wohnung für Anleger deutlich interessanter war.

Wir passten die Strategie an.

Die Rendite wurde transparent dargestellt.

Die Mietunterlagen wurden professionell aufbereitet.

Die Zielgruppe wurde neu definiert.

Innerhalb weniger Wochen fand sich ein passender Käufer.

Der Verkauf wurde erfolgreich notariell abgeschlossen.

Der Eigentümer sagte später zu mir:

„Hätte ich das gleich so gemacht, hätte ich mir viele Monate erspart.“

 

Besichtigungen bei vermieteten Wohnungen

Besichtigungen erfordern Fingerspitzengefühl.

Der Mieter lebt weiterhin in der Wohnung.

Seine Privatsphäre sollte respektiert werden.

Deshalb empfehle ich immer eine sorgfältige Planung.

Mehrere Einzeltermine verursachen häufig unnötigen Aufwand.

Gut organisierte Besichtigungstermine sparen Zeit für alle Beteiligten.

Außerdem entstehen oft bessere Voraussetzungen für einen reibungslosen Verkaufsprozess.

 

Was passiert nach dem Käufer?

Ist ein geeigneter Käufer gefunden, folgen die Vertragsvorbereitungen.

Der Notar erstellt den Kaufvertragsentwurf.

Beide Parteien erhalten ausreichend Zeit zur Prüfung.

Anschließend erfolgt die notarielle Beurkundung.

Viele Eigentümer glauben, dass der Verkauf damit abgeschlossen ist.

Tatsächlich folgen danach noch weitere Schritte.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Kaufpreiszahlung
  • Eigentumsumschreibung
  • Übergabe von Unterlagen
  • Information des Mieters
  • Abstimmung mit Hausverwaltung

Gerade bei vermieteten Wohnungen lohnt sich eine strukturierte Begleitung bis zum Abschluss des gesamten Prozesses.

 

Warum sich eine professionelle Immobilienbewertung auszahlt

Eine der wichtigsten Entscheidungen beim Verkauf ist die Preisfindung.

Zu hoch kann Käufer abschrecken.

Zu niedrig kostet bares Geld.

Aus meiner Erfahrung als Immobilienmakler in Hamburg ist eine fundierte Marktwerteinschätzung oft die Grundlage für einen erfolgreichen Verkauf.

Dabei spielen nicht nur Lage und Zustand eine Rolle.

Auch die Vermietungssituation, die Miethöhe und die Nachfrage im jeweiligen Stadtteil beeinflussen den Wert.

Eine Wohnung in Winterhude wird anders bewertet als eine vergleichbare Wohnung in einem anderen Stadtteil.

Deshalb lohnt sich immer eine individuelle Betrachtung.

 

Mein persönlicher Rat

Wenn Sie eine vermietete Wohnung verkaufen möchten, sollten Sie sich zunächst einen Überblick verschaffen.

Wie hoch ist der aktuelle Marktwert?

Welche Käufergruppe kommt infrage?

Welche Unterlagen liegen bereits vor?

Wie wirkt sich die Vermietung auf die Vermarktung aus?

Je früher diese Fragen beantwortet werden, desto einfacher wird der gesamte Verkaufsprozess.

Ich erlebe häufig, dass Eigentümer deutlich entspannter entscheiden können, sobald sie belastbare Informationen haben.

Deshalb mein persönlicher Rat:

Lassen Sie sich zunächst unabhängig beraten und den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie einschätzen. Selbst wenn Sie noch gar nicht sicher sind, ob Sie verkaufen möchten, gewinnen Sie dadurch eine solide Entscheidungsgrundlage. Oft genügt bereits ein unverbindliches Gespräch, um Chancen, Risiken und mögliche Verkaufsszenarien besser einschätzen zu können.

Wenn Sie Eigentümer einer vermieteten Wohnung in Hamburg, Wandsbek, Rahlstedt, Hummelsbüttel, Poppenbüttel, Winterhude, Eimsbüttel, dem Alstertal oder einer anderen Region in Hamburg sind, sprechen Sie gerne mit mir. Ich nehme mir Zeit für Ihre individuelle Situation und erläutere Ihnen offen, welche Möglichkeiten Sie haben und welche Vorgehensweise aus meiner Sicht sinnvoll sein könnte.

 

Häufige Fragen zum Thema „Vermietete Wohnung verkaufen“

Kann ich eine vermietete Wohnung jederzeit verkaufen?

Ja. Eine vermietete Wohnung kann grundsätzlich jederzeit verkauft werden. Der bestehende Mietvertrag bleibt dabei bestehen und geht automatisch auf den neuen Eigentümer über. Viele Eigentümer glauben zunächst, sie müssten die Wohnung vor dem Verkauf kündigen oder leer bekommen. Das ist in den meisten Fällen nicht notwendig. Entscheidend ist vielmehr, die richtige Käufergruppe anzusprechen. Während eine freie Wohnung häufig für Eigennutzer interessant ist, richtet sich eine vermietete Wohnung überwiegend an Kapitalanleger.

 

Wird eine vermietete Wohnung günstiger verkauft als eine freie Wohnung?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. In vielen Fällen erzielen freie Wohnungen höhere Preise, weil sowohl Eigennutzer als auch Kapitalanleger als Käufer infrage kommen. Bei einer vermieteten Wohnung konzentriert sich die Nachfrage häufig auf Investoren. Allerdings gibt es auch Situationen, in denen eine vermietete Wohnung besonders attraktiv ist. Beispielsweise dann, wenn die Miete marktgerecht ist, der Mieter zuverlässig zahlt und die Wohnung in einer gefragten Lage liegt. Dann kann die Vermietung sogar ein Verkaufsargument sein.

 

Muss mein Mieter dem Verkauf zustimmen?

Nein. Der Verkauf einer Wohnung bedarf grundsätzlich nicht der Zustimmung des Mieters. Dennoch empfehle ich immer eine offene und ehrliche Kommunikation. Aus meiner Erfahrung verlaufen Verkäufe deutlich entspannter, wenn der Mieter frühzeitig informiert wird. Das schafft Vertrauen und erleichtert Besichtigungen sowie die spätere Übergabe von Unterlagen.

 

Kann der neue Eigentümer dem Mieter kündigen?

Der Kauf einer vermieteten Wohnung allein ist kein Kündigungsgrund. Der neue Eigentümer übernimmt sämtliche Rechte und Pflichten aus dem bestehenden Mietverhältnis. Eine Kündigung kommt nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen infrage, beispielsweise bei berechtigtem Eigenbedarf. Auch dann gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen und Schutzvorschriften.

 

Wie wird der Wert einer vermieteten Wohnung ermittelt?

Der Marktwert einer vermieteten Wohnung ergibt sich aus mehreren Faktoren. Neben Lage, Größe, Zustand und Ausstattung spielen die Mieteinnahmen eine wichtige Rolle. Kapitalanleger betrachten vor allem die Rendite und das zukünftige Entwicklungspotenzial. Deshalb unterscheidet sich die Bewertung einer vermieteten Wohnung häufig von der Bewertung einer leerstehenden Eigentumswohnung.

 

Welche Unterlagen benötige ich für den Verkauf?

Zu den wichtigsten Unterlagen gehören der Grundbuchauszug, die Teilungserklärung, der Energieausweis, Grundrisse, Wohnflächenberechnungen, Hausgeldabrechnungen, Protokolle der Eigentümerversammlungen sowie der Mietvertrag. Darüber hinaus interessieren sich viele Käufer für Nachweise über die aktuellen Mieteinnahmen und die Entwicklung der Mietzahlungen.

 

Wie lange dauert der Verkauf einer vermieteten Wohnung?

Die Verkaufsdauer hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören die Lage, der Zustand der Wohnung, die aktuelle Marktsituation, die Preisgestaltung und die Qualität der Vermarktung. In beliebten Hamburger Stadtteilen wie Winterhude, Eimsbüttel, Poppenbüttel oder dem Alstertal können attraktive Wohnungen oft relativ zügig verkauft werden. Ein realistischer Angebotspreis spielt dabei eine entscheidende Rolle.

 

Wer kauft eine vermietete Wohnung?

Die meisten Käufer sind Kapitalanleger. Dazu zählen private Investoren, Vermögensaufbauer, Familien mit langfristigen Anlagezielen sowie Käufer, die zusätzliche Altersvorsorge aufbauen möchten. Diese Interessenten achten besonders auf Mietrendite, Lagequalität, Gebäudesubstanz und Entwicklungsmöglichkeiten.

 

Sollte ich den Mieter vor den Besichtigungen informieren?

Ja. Aus meiner Erfahrung ist das sogar sehr wichtig. Mieter fühlen sich verständlicherweise wohler, wenn sie frühzeitig informiert werden und wissen, was auf sie zukommt. Eine gute Kommunikation trägt häufig dazu bei, dass Besichtigungen reibungslos verlaufen und die Wohnung einen gepflegten Eindruck hinterlässt.

 

Welche Fehler machen Eigentümer am häufigsten?

Der häufigste Fehler ist eine unrealistische Preisvorstellung. Viele Eigentümer orientieren sich an Wunschpreisen oder an Inseraten aus Immobilienportalen. Dabei wird oft übersehen, dass Angebotspreise und tatsächlich erzielte Verkaufspreise nicht identisch sind. Ein weiterer Fehler besteht darin, wichtige Unterlagen erst während des Verkaufsprozesses zusammenzustellen. Das kann zu Verzögerungen und Unsicherheiten führen.

 

Lohnt sich eine Renovierung vor dem Verkauf?

Das hängt vom Zustand der Wohnung ab. Nicht jede Renovierung erhöht automatisch den Verkaufspreis. In manchen Fällen reichen kleinere Maßnahmen wie frische Anstriche oder die Beseitigung offensichtlicher Mängel aus. Vor größeren Investitionen empfehle ich immer eine individuelle Einschätzung, ob sich die Kosten tatsächlich rechnen.

 

Kann ich die Wohnung an meinen Mieter verkaufen?

Ja. Das kommt häufiger vor, als viele Eigentümer vermuten. Manche Mieter haben bereits eine starke Bindung zur Wohnung aufgebaut und können sich vorstellen, selbst Eigentümer zu werden. Deshalb prüfe ich bei entsprechenden Verkaufsabsichten oft zunächst, ob Interesse seitens des Mieters besteht.

 

Welche Rolle spielt die Mietrendite beim Verkauf?

Für Kapitalanleger ist die Mietrendite einer der wichtigsten Faktoren. Sie zeigt, wie rentabel die Immobilie im Verhältnis zum Kaufpreis ist. Deshalb werden Mieteinnahmen, Nebenkosten und mögliche Entwicklungspotenziale von vielen Investoren sehr genau analysiert.

 

Wie läuft der Notartermin ab?

Nach Einigung zwischen Käufer und Verkäufer erstellt der Notar einen Kaufvertragsentwurf. Beide Parteien erhalten ausreichend Zeit zur Prüfung. Beim Notartermin wird der Vertrag vorgelesen und erläutert. Anschließend unterschreiben beide Seiten. Erst danach beginnt die eigentliche Abwicklung mit Kaufpreiszahlung und Eigentumsumschreibung.

 

Ist jetzt ein guter Zeitpunkt, eine vermietete Wohnung zu verkaufen?

Diese Frage lässt sich nur individuell beantworten. Entscheidend sind die aktuelle Marktsituation, die Lage der Immobilie, die Vermietungssituation und Ihre persönlichen Ziele. Deshalb empfehle ich Eigentümern immer, zunächst den aktuellen Marktwert ermitteln zu lassen und verschiedene Verkaufsszenarien zu prüfen.

Über Dirk Bluhm

Hinter jeder Immobilie steckt eine Geschichte. Genau deshalb bin ich Immobilienmakler geworden.

Mein Name ist Dirk Bluhm und ich bin Inhaber von HAMBURG IMMOBILIEN Dirk Bluhm in Hamburg. Ich begleite Eigentümer beim Verkauf von Häusern, Wohnungen, Grundstücken und Mehrfamilienhäusern in Hamburg und Umgebung.

In den vergangenen Jahren habe ich zahlreiche Eigentümer kennengelernt, die vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen standen. Manche mussten das Elternhaus verkaufen, andere eine geerbte Wohnung. Wieder andere standen vor einem Umzug, einer Scheidung oder der Frage, wie sie ihre Immobilie im Alter sinnvoll nutzen können.

Dabei habe ich festgestellt, dass die meisten Menschen nicht zuerst einen Makler suchen. Sie suchen Klarheit. Sie möchten wissen, was ihre Immobilie wert ist, wie der Verkaufsprozess abläuft und welche Entscheidung für ihre persönliche Situation die richtige ist.

Genau dabei möchte ich helfen.

Mein Schwerpunkt liegt auf der Immobilienbewertung und dem Verkauf von Wohnimmobilien in Hamburg. Dazu gehören unter anderem Häuser, Eigentumswohnungen, Grundstücke und Mehrfamilienhäuser in Stadtteilen wie Wandsbek, Rahlstedt, Poppenbüttel, Hummelsbüttel, Winterhude, Eimsbüttel und dem Alstertal.

Die Inhalte auf dieser Webseite basieren auf Erfahrungen aus meiner täglichen Arbeit mit Eigentümern. Ich teile hier Wissen rund um Immobilienbewertung, Immobilienverkauf, Preisfindung, Vermarktung, Besichtigungen, Kaufpreisverhandlungen, Notartermine und die erfolgreiche Übergabe von Immobilien.

Mein Ziel ist es, Eigentümern verständliche Informationen, nachvollziehbare Empfehlungen und Orientierung für wichtige Entscheidungen zu geben. Offen, ehrlich und ohne unnötiges Fachchinesisch.

Wenn Sie sich gerade mit dem Gedanken beschäftigen, Ihre Immobilie zu verkaufen oder den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie erfahren möchten, freue ich mich auf ein persönliches Gespräch.

Vielleicht beginnt auch Ihre Immobiliengeschichte mit einer Tasse Kaffee und einer unverbindlichen Frage.

Dirk Bluhm auf einen Blick

  • Immobilienmakler in Hamburg
  • Inhaber von HAMBURG IMMOBILIEN Dirk Bluhm
  • Schwerpunkt: Immobilienbewertung und Immobilienverkauf
  • Tätigkeitsgebiet: Hamburg und Umgebung
  • Themengebiete: Häuser, Wohnungen, Grundstücke, Mehrfamilienhäuser, Erbschaftsimmobilien, vermietete Wohnungen und Eigentümerberatung

Jetzt anrufen und Termin vereinbaren:
Telefon: 040-950653232

Kontaktieren Sie mich

Ich melde mich in Kürze bei Ihnen. Sie müssen bei unserem ersten Gespräch noch nichts entscheiden.